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pixelwerft klärt auf

Grosse Dateien im Web versenden

Bilder, Videos, ZIP-Archive – wie du umfangreiche Dateien heute zuverlässig und empfängerfreundlich übermittelst.

Der Versand grosser Dateien im Internet ist heute deutlich einfacher, als viele vermuten. Klassische E-Mail-Anhänge sind in der Regel auf 10 bis 15 Megabyte begrenzt – für professionelle Bild- und Videodaten, druckfertige Layouts oder komplette Projektordner reicht das bei Weitem nicht aus.

Die gute Nachricht: Es gibt spezialisierte Dienste, die genau dieses Problem lösen. Sie führen dich Schritt für Schritt durch den Versand und übernehmen die sichere Zustellung an deine Empfängerinnen und Empfänger – ohne dass du dich mit FTP-Servern, Cloud-Freigaben oder technischen Einstellungen auseinandersetzen musst.

Grosse Dateien sicher versenden – Anleitung von pixelwerft aus St. Gallen

Wie funktioniert der Versand?

Das Prinzip ist bei allen Anbietern vergleichbar und in wenigen Minuten erledigt:

  • Du öffnest die Website eines Transferdienstes im Browser.
  • Du wählst die Dateien aus, die du versenden möchtest.
  • Du trägst die E-Mail-Adresse der Empfängerin oder des Empfängers ein.
  • Du hinterlegst deine eigene E-Mail-Adresse als Absender.
  • Du startest den Versand per Klick auf «Senden» (oder eine vergleichbare Schaltfläche).

Die Dateien werden anschliessend auf einen Webserver hochgeladen. Deine Empfängerin erhält automatisch eine E-Mail mit einem Download-Link und kann die Daten bequem von dort herunterladen – ganz ohne eigenes Konto oder Installation einer Software.

Empfehlenswerte Anbieter für den kostenlosen Versand

Viele Transferdienste bieten eine kostenlose Basisversion an, die für den Alltag völlig ausreicht. Ein kleiner Hinweis vorweg: Da die Anbieter ihre kostenpflichtigen Varianten prominent platzieren, ist die Gratis-Option manchmal etwas dezenter beschriftet. Sie ist aber zuverlässig vorhanden. Wir empfehlen:

  • Swiss Transfer – ein Schweizer Dienst der Infomaniak, betrieben in Schweizer Rechenzentren.
  • WeTransfer – international etabliert und in der Kreativbranche weit verbreitet.

Nach erfolgreichem Download bekommst du in den meisten Fällen eine Bestätigungs-E-Mail – du weisst also verlässlich, wann deine Dateien angekommen sind.

Unser Tipp: Erst verpacken, dann versenden

Statt Datei für Datei einzeln hochzuladen, lohnt es sich, mehrere Dateien vorab in einer ZIP-Datei zusammenzufassen. Das spart Zeit beim Upload, sorgt für Ordnung auf der Empfängerseite und reduziert das Risiko, dass einzelne Dateien vergessen gehen.

Eine ZIP-Datei erstellst du mit wenigen Klicks: Dateien oder Ordner im Finder (macOS) oder Windows-Explorer markieren, Rechtsklick – und je nach Betriebssystem «Komprimieren» oder «Senden an → ZIP-komprimierter Ordner» wählen.

Wichtig: Keine sensiblen Daten über kostenlose Dienste

So komfortabel diese Dienste sind – sie eignen sich nicht für alles. Kostenlose Transferlösungen legen den Fokus auf einfache Bedienung, nicht auf hochsicheren Datenaustausch. Wir empfehlen daher, folgende Inhalte nicht über frei zugängliche Dienste zu versenden:

  • Scans von Ausweisen, Pässen oder amtlichen Dokumenten
  • Medizinische Unterlagen und Patientendaten
  • Personalisierte Tickets (z. B. Flug- oder Konzerttickets, Zugbillete)
  • Bank-, Zahlungs- oder Kreditkarteninformationen
  • Zugangsdaten, Passwörter oder API-Schlüssel
  • Personalakten, Verträge mit sensiblen Klauseln und vertrauliche Geschäftsdaten

Für solche Fälle solltest du auf verschlüsselte Übertragungsdienste, einen geschützten Kundenbereich oder einen gesicherten Austausch innerhalb deiner Unternehmens-IT zurückgreifen. Gerne beraten wir dich persönlich, welche Lösung zu deinem Einsatzbereich passt.

Manuel Thaler – pixelwerft GmbH

Noch Fragen zum Dateiversand?

Du bist unsicher, welcher Weg für dein Projekt der richtige ist, oder benötigst eine firmenintern integrierte Lösung? Schreib uns – wir helfen dir gerne weiter.

ahoi@pixelwerft.ch

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